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ASZ Vorderland nimmt 2020 Betrieb auf

Das Altstoffsammelzentrum (ASZ) Vorderland mit Standort in Sulz befindet sich seit Herbst 2018 in Bau. Ende 2019 soll die Anlage fertiggestellt sein. Der Betrieb wird Anfang 2020 aufgenommen.

Das neue ASZ (Altstoff-Sammelzentrum) Vorderland wird ein Meilenstein in der regionalen Abfallwirtschaft sein. Wenn das ASZ Vorderland im Industriegebiet Sulz im Frühjahr 2020 in Betrieb geht, wird den ca. 30.000 EinwohnerInnen der elf beteiligten Gemeinden – Fraxern, Klaus, Laterns, Meiningen, Rankweil, Röthis, Sulz, Übersaxen, Viktorsberg, Weiler, Zwischenwasser – eine hochmoderne Recycling-Einrichtung zur Verfügung stehen. Dieses wird voraussichtlich an vier Tagen pro Woche geöffnet sein – inklusive Freitagnachmittag und Samstagvormittag.

Sammlung 50 verschiedener Abfallarten
Beim neuen ASZ können alle gefährlichen und nicht gefährlichen Siedlungsabfälle wie Altstoffe, Verpackungsabfälle,
Problemstoffe, Altholz, Sperrmüll, Alteisen, Bauschutt, Elektroaltgeräte, Grünschnitt usw. abgegeben werden. Insgesamt werden somit 45 bis 50 verschiedene Abfallarten gesammelt, sortenrein getrennt und zur weiteren Verwertung vorbereitet. Die regelmäßigen Hausabholungen für Restmüll und Biomüll sowie Gelber Sack in den Gemeinden bleiben bestehen – genauso wie sie derzeit sind. Altglas und Altmetall können in kleineren Mengen wie gehabt bei den zahlreichen bestehenden Altstoffsammelstellen direkt in den Gemeinden entsorgt werden.

Für größere Mengen und Teile steht das ASZ zur Verfügung. Auch für Altpapier bleiben die bestehenden Lösungen in den Gemeinden erhalten. Die fachgerechte Trennung der verschiedenen Abfallsorten ermöglicht eine weitestgehend sortenreine Entsorgung bzw. Verwertung. Wertstoffe können einer sinnvollen Weiterverarbeitung bzw. Wiederverwendung zugeführt werden. „Dadurch werden Altstoffe wieder zu Rohstoffen und die Region leistet somit einen weiteren Beitrag zum nachhaltigen Umgang mit begrenzten Ressourcen”, betont die Obfrau des Gemeindeverbandes ASZ Vorderlandes, Bürgermeisterin Katharina Wöß-Krall.

Von den 45 bis 50 beim ASZ Vorderland übernommenen Abfallarten werden übrigens nur rund zehn kostenpflichtig
sein (Sperrmüll, Altholz, Asbestzement, Baurestmassen, Bauschutt, EPS-Baustyropor, Flachglas, Grünschnitt, Reifen). Verrechnet wird jeweils nach Gewicht bzw. Volumen und zu günstigen Tarifen für die BürgerInnen.

Betriebskooperation mit ASZ Feldkirch
Am 17. Oktober 2019, wurde die Vereinbarung für die Betriebskooperation der beiden Altstoffsammelzentren Feldkirch und Vorderland von Bürgermeister Wolfgang Matt für die Stadt Feldkirch und von Bürgermeisterin Katharina Wöß-Krall sowie Bürgermeister Karl Wutschitz für den Gemeindeverband ASZ Vorderland unterzeichnet. Als Ergebnis wird das ASZ Vorderland künftig von der Stadt Feldkirch gemeinsam mit dem 2014 eröffneten ASZ Feldkirch betrieben werden. Die Kooperation ermöglicht eine Reihe von Synergien bei der Altstoffsammlung und der Verwaltung. Die Stadt Feldkirch übernimmt durch die Vereinbarung die Leitung der beiden ASZ-Betriebe: von der Betriebslogistik und Kundenberatung über das Personalmanagement, die EDV- und IT-Betreuung bis hin zum Beschaffungswesen.

Regio-Manager Christoph Kirchengast betont die Bedeutung dieser Zusammenarbeit: „Meines Wissens gibt es in dieser Dimension und Konsequenz österreichweit keine vergleichbare regionale Zusammenarbeit im Bereich der Abfallbewirtschaftung. Es werden dadurch Fach- und Praxiswissen gebündelt und vielfältige Synergien gehoben. Am Ende profitieren die Bürgerinnen und Bürger durch hochmoderne Serviceeinrichtungen."

Weitere Infos zum Altstoffsammelzentrum Vorderland unter www.vorderland.com.